„Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt war.“ (Mark Twain)
Einen solchen Sommer durften die meisten Leser und Leserinnen in unseren Breiten erleben. Wenn ich jetzt aus dem Fenster gucke, kehrt eher wieder «St. Galler Normalität» ein, aber noch habe ich den Eindruck, dass sich alle eher darüber freuen. Kehren wir also auch inhaltlich wieder zum Alltag zurück und schauen einmal, was sich denn so tut, bzw. getan hat.
Mit herzlichen Grüssen
Brigitte Pastewka
Aus der APW
Auch in diesem Sommer wurde wieder einmal ein TAU-Kurs abgeschlossen. Die Gruppe war kleiner, als in den vergangenen Jahren, sodass die Möglichkeit zu noch intensiverer Arbeit in den Familien bestand. Nun gilt es, die Zukunft dieses Kursangebotes zu Faden zu schlagen. Dazu wird das Kursteam mit dem APW-Vorstand in die Diskussion gehen.
Schon fest geplant sind für dieses und das kommende Jahr wieder verschiedene Kursangebote. Ein Besuch auf der Website (www.apwschweiz.ch) lohnt sich daher immer.
Wer am 3.9. noch nichts vorhat, findet dort z.B. die Information über den Online-Abend zum Thema «Affolter-Modell®: Merkmale der bisherigen Entwicklung, aktuelle Fragestellungen und ein Blick in die Zukunft» mit Walter Ehwald. Anmeldungen sind noch bis am 1.9. möglich unter anmeldung@apwschweiz.ch. (Husch husch, sonst ist es zu spät! 😊)
Auch für den Online-Informationsabend am 16.09. zum Thema «Ergänzungsleistungen» mit Procap gibt es noch freie Plätze.
Hier finden sich ebenfalls genauere Informationen auf der Website.
Ebenso gibt es folgende Angebote für Eltern/Angehörige in Kooperation mit der Stiftung Workaut:
Autismus-Spektrum-Störung – was bedeutet das bei meinem Kind?
Am 23.10., 6.11., 13.11., 27.11. 11.12.2026, jeweils von 18.30 – 21.00 Uhr in der Stiftung Workaut, Demutstrasse 7, 9000 St. Gallen. Genauere Informationen und das Anmeldeformular finden sich unter https://apwschweiz.ch/kursangebote/
Eine andere Möglichkeit, Ressourcen zu bilden und zu nutzen, beinhaltet der Online-Kurs «Autismus – Eltern im Niemandsland».
Im gegenseitigen Austausch unter der Leitung Bea Blechschmidt, Bereichsleitung Coaching & Beratung Stiftung Workaut, stärken die Eltern ihre Kompetenz im Umgang mit autistischen Besonderheiten und teilen Erfahrungen und alltagsnahe Strategien. Der Kurs bietet Raum für Fragen, Vernetzung und mutmachende Beispiele für ein gelingendes Familienleben. Ein erster Elternabend via Microsoft Teams findet am 16. November 2026 von 18.00 – 20.00 Uhr statt. Je nach Bedürfnis können weitere Elternabende und Termine im Jahr 2027 vereinbart werden. Weitere Informationen zum Kurs und der Anmeldung finden Sie unter https://apwschweiz.ch/kursangebote/
Und noch ein Angebot für Eltern und selbstbetroffene Erwachsene für das kommende Jahr:
In Zusammenarbeit mit der Stiftung Workaut veranstaltet die APW im Chiletreff Glärnischbligg in Ennenda bzw. online insgesamt vier Kursabende zum Thema «Autismus im Familienalltag: «Klar kommunizieren – Stress reduzieren – den Alltag gestalten».
Details zum Kurs und die Anmeldeinformationen finden Sie auf unserer Website
Alle Angebote der APW (auch die in Kooperation) sind für Mitglieder und Mitarbeiter/-innen der Kollektivmitglieder günstiger oder sogar kostenlos.
Dieser Kurs ist übrigens auf Initiative der sehr aktiven Elterngruppe im Glarnerland entstanden. Wenn auch Sie eine Idee für einen Kurs zum Thema haben, unsere Ohren sind immer offen!
Für Menschen, die zunächst einfach einmal in das Affolter-Modell® oder die Tätigkeit der APW «hineinschnuppern» möchten, gibt es in diesem Jahr wieder unsere bewährten Affolter-Informationstage. In diesem Jahr sogar in zwei Sprachen: auf Deutsch in Winterthur und auf Französisch in St. Légier (Vevey). Beide am 7.11.. Nähere Informationen finden sich auf unserer Website.
Die Regionalgruppen Zürich und Bern treffen sich am 16. September. Auch hier finden sich nähere Informationen auf der Website.
Und dann wäre da noch das Datum der Generalversammlung: Die Generalversammlung findet am 12.06.2027 im Therapiezentrum Burgau statt.
Aus der Schweiz
Fast auf der Zielgerade ist ein Projekt der Stiftung Workaut:
«Bisher sind wir bei der Begleitung unserer Klient:innen auf den ÖV angewiesen. Dabei geht wertvolle Zeit verloren. Das wollen wir ändern. Wir wollen unseren Klient:innen eine zuverlässige Begleitung anbieten und sie in Notfallsituationen unterstützen. Denn manchmal zählt jede Minute. Deshalb planen wir, ein E-Bike anzuschaffen. Doch dafür benötigen wir Ihre Hilfe. Zu diesem Zweck haben wir ein Crowdfunding gestartet.
Spenden Sie jetzt für unser E-Bike-Projekt, damit wir unsere Zeit dort einsetzen können, wo sie am meisten gebraucht wird.»
www.lokalhelden.ch/ebike
Am 20. September 2026 findet dieses Jahr die vierte autismusgerechte Kinovorstellung in den vier Pathé Kinos in Bern, Dietlikon, Ebikon und Spreitenbach statt.
Zur vierten Vorstellung wird der Film «Toy Story 5» gezeigt.
Datum: Sonntag, 20. September 2026
Beginn der Vorstellung Bern: 09.30 Uhr, Kasse und Kinosaal sind ab 09.00 Uhr offen
andere Kinos: 10.00 Uhr, Kasse und Kinosaal sind ab 09.30 Uhr geöffnet
Dauer des Films: 1h 42 min.
Film Mindestalter: 6 Jahre
Trailer: Trailer: Toy Story 5
Orte:
pathé Dietlikon, Moorstrasse 2, 8305 Dietlikon
pathé Bern, Westside, Riedbachstrasse 102, 3027 Bern
pathé Mall of Switzerland, Ebisquare-Str. 2, 6030 Ebikon
pathé Spreitenbach, Sandäckerstrasse 4, 8957 Spreitenbach
LCH-Umfrage: Lehrpersonen fordern bessere Bedingungen für inklusive Bildung. Viele Lehrpersonen stehen einer inklusiven Bildung grundsätzlich offen gegenüber. Gleichzeitig sehen sie grossen Handlungsbedarf bei den Rahmenbedingungen und wünschen sich mehr Ressourcen, Unterstützung und Fachpersonal.
Die aktuelle Befragung des Dachverbands Lehrerinnen und Lehrer Schweiz (LCH) zeigt: Das Gelingen inklusiver Bildung hängt entscheidend von den Rahmenbedingungen ab. Besonders dort, wo ausreichend Unterstützung vorhanden ist, wird die inklusive Schule deutlich positiver beurteilt.
Für Agile unterstreichen die Ergebnisse, dass inklusive Bildung nur gelingen kann, wenn die notwendigen Voraussetzungen geschaffen werden. Dazu gehören ausreichende personelle, zeitliche und finanzielle Ressourcen, gut ausgebildete Fachpersonen, barrierefreie Lernumgebungen sowie eine verbindliche Umsetzungsstrategie von Bund und Kantonen.
Inklusive Bildung ist ein Menschenrecht. Die Schweiz ist durch die UNO-Behindertenrechtskonvention verpflichtet, allen Kindern eine gleichberechtigte Teilhabe an Bildung zu ermöglichen.
👉 Lesen Sie die vollständige Analyse und die Forderungen von Agile zur inklusiven Bildung auf deren Website.
Neu für mehr Chancen im Arbeitsleben – die Arbeitgeber-Broschüre von Autismus Schweiz ist da!
Viele Menschen im Autismus-Spektrum möchten arbeiten – und sie bringen wertvolle Stärken mit. Die neue Informationsbroschüre zeigt auf, was es braucht, damit genau das gelingt, und wie Arbeitgeber ein passendes, unterstützendes Umfeld schaffen können.
Autismus im Schulalltag verstehen, begleiten und gemeinsam weiterdenken: An der Fachtagung der PH Zürich vom 7. November 2026 dreht sich alles um Lernende im Autismus-Spektrum in der Regelschule. Mehr Informationen finden sich hier.
Aus der «restlichen Welt»
Inklusion Handicap ist nicht zufrieden mit dem Gegenvorschlag zur Inklusionsinitiative
Mehr unter https://www.inclusion-handicap.ch/de/zu-wenig-inklusion-im-neuen-rahmengesetz.
Wie immer bietet autismus schweiz ein breites Veranstaltungsprogramm an. Stöbern lohnt sich: https://www.autismus.ch/uploads/pdfs/2026/Jahresprogramm_as_2026_Feb%202026.pdf
Im Kanton Zürich gibt es ein neues System zur Finanzierung von Begleitung und Betreuung von Menschen mit Behinderung. Das neue System heisst SEBE. Auf dieser Seite erfahren Sie, was SEBE ist und wo Sie weitere Informationen finden. https://www.zh.ch/de/soziales/leben-mit-behinderung/selbstbestimmung.html
Der Verein hiki Hilfe für hirnverletzte Kinder feiert Jubiläum: «Seit 40 Jahren sind wir für Familien mit hirnverletzten Kindern und Jugendlichen in der Schweiz mit Herz, Expertise und Extraengagement da. Wir möchten mit Ihnen am 13.09.2026 feiern. Es wird ein tolles Programm mit Konzerten von Tanja Dankner und Marc Sway🥰 Hier geht es zur Anmeldung.»
Auch sonst lohnt sich ein Besuch der Website! https://www.hiki.ch/home
Gute Neuigkeiten zum Thema Evaluation:
Mit APART startet das erste Forschungsprojekt des Augsburger Lehrstuhls für Neurorehabilitation. Bis 2030 unterstützt die Max Schuster-Stiftung den Lehrstuhl im Rahmen eines vereinbarten Forschungsprogramms mit mehreren Millionen Euro. Ziel ist es, die Wirksamkeit etablierter neurorehabilitativer Therapien des Therapiezentrums Burgau wissenschaftlich nachzuweisen.
Im Rahmen der Studie werden die Teilnehmenden entweder nach dem im Therapiezentrum Burgau seit der Gründung vor fast 40 Jahren bewährten Affolter-Modell® oder mit einem neurorehabilitativen Standardtherapieprogramm behandelt. Der Projekterfolg bemisst sich unter anderem daran, welche Gruppe eine möglichst hohe Selbstständigkeit in den Alltagsaktivitäten zurückerlangt. Nach aktuellem Planungsstand sollen die ersten Studienteilnehmenden im Herbst dieses Jahres in die Studie eingeschlossen und behandelt werden.
Die Studie wird nach internationalen wissenschaftlichen Standards durchgeführt. Dazu gehören unter anderem die zufällige Zuteilung der Teilnehmenden zu den Behandlungsgruppen sowie eine unabhängige Bewertung der Behandlungsergebnisse. Mehr Informationen finden Sie hier.
Wie so oft gibt es in Deutschland neue Gesetze und Regelungen, bei denen man genau hinschauen und ggfs. reagieren muss. Der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen hat auf seiner Website verschiedene Positionspapiere und Formbriefe zusammengestellt. Mehr dazu finden Sie hier.
Wir bleiben in Verbindung!